02181 - 1004 Von-Goldammer-Str. 15 - 41515 Grevenbroich
Tierarztpraxis für Hunde, Katzen und andere Kleintiere
Jimmi der Praxiskater - Kleintierpraxis in Grevenbroich

Unsere Leistungen

Hier informieren wir Sie über die verschiedenen Leistungen unserer Kleintierpraxis in Grevenbroich.

Klicken Sie auf die jeweilige Leistung für weitere Informationen

Vorsorge und Beratung
  • Welpenberatung
  • Hundeerziehung
  • Katzenhaltung
  • Verhaltenstherapeutische Beratung bei Hunden und Katzen
  • Impfungen
  • Entwurmung
  • Fütterung und Ernährung
  • Gewichtskontrolle
  • Gesundheitscheck
  • Alterscheck
  • Auslandsreisen
Röntgen
  • HD-Röntgen
  • Kontrastmittelstudien
Dermatologie
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Desensibilisierung
  • Futtermittelallergien
Narkose
  • Kurzzeitnarkose
  • Inhalationsnarkose mit Monitoring
Sachkundenachweis
  • Sachkundenachweis für große Hunde lt. § 11 Landeshundegesetz

Hier finden Sie den offiziellen Fragebogen der Tierärztekammer Nordrhein

Ultraschall
  • Bauchultraschall
  • Herzultraschall
  • Trächtigkeitsuntersuchung
Labordiagnostik
  • Blut (Leukozytenzählung, Hämatokrit)
  • Harnstatus inkl. Sediment und Bakteriologie
  • Kotuntersuchungen auf Parasiten
  • Haut (Milben, Pilze, Bakterien)
  • Zytologie von Punktaten und Ohrabstrichen
Chirurgie
  • Kastrationen
  • Weichteilchirurgie
  • Tumorchirurgie
  • Chirurgie des äußeren Auges
Kennzeichnung
  • Mikrochipimplantation
  • EU-Heimtierpass
Zahnbehandlungen
  • Zahnsteinentfernung mit Politur
  • Zahnextraktion
  • Zahnkorrektur bei Kaninchen und Meerschweinchen
Endoskopie
  • Nase
  • Rachen
  • Bronchien
  • Ohr
Stationäre Unterbringung
  • Intensivbetreuung von kritischen Patienten
  • Postoperative Nachsorge
  • Katzenpensionszimmer für die Betreuung von Katzen, die täglich medizinisch versorgt werden müssen, wie z.B. Diabetiker, Schilddrüsen- oder Herzpatienten

Hausbesuche sind nach Terminabsprache möglich

Allgemeine Informationen

Kastrationen bei Hund und Katze

Als Kastration bezeichnet man die Entfernung der Keimdrüsen beim weiblichen und männlichen Tier. Beim weiblichen Tier werden beide Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt. Beim männlichen Tier die Hoden. Eine Sterilisation bezeichnet die Unfruchtbarmachung durch Abbinden der Eileiter bzw. der Samenleiter. Dies wird im Allgemeinen in der Tiermedizin nicht durchgeführt.

Kastration der Hündin

Eine Hündin wird ca. alle 6-8 Monate läufig. Sie hat während der ca. 3 Wochen andauernden Läufigkeit blutigen Scheidenausfluss und ist sehr attraktiv für Rüden. Häufig ist ihr Geruch auch für uns sehr intensiv. Dies alles verschwindet mit der Kastration.

Gründe für die Kastration:

1. Verhinderung von Gesäugetumoren (Brustkrebs):
Eine Hündin, die vor der ersten Läufigkeit kastriert wird, hat eine Wahrscheinlichkeit von nahezu 100 % nicht an Gesäugetumoren zu erkranken. Nach der ersten Läufigkeit sinkt die Wahrscheinlichkeit auf 93 %, nach der zweiten Läufigkeit auf 75 %. Das heißt, eine Hündin, die nach der zweiten Läufigkeit kastriert wird, hat ein Risiko von 25 % an Gesäugetumoren zu erkranken. Eine frühe Kastration kann also eine häufig sehr schwierige und potenziell tödliche Form von Krebs verhindern.

2. Verhinderung einer Pyometra (Gebärmuttervereiterung):
Eine Pyometra ist eine lebensbedrohliche Infektion der Gebärmutter, die meist bei mittelalten bis alten Hündinnen ca. 6-8 Wochen nach der Läufigkeit auftritt. Anzeichen einer Pyometra sind u.a. exzessiver Durst, Apathie, Lethargie, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Vaginaler Ausfluss ist nicht immer zu sehen, da es auch eine geschlossene Form der Pyometra gibt.

Mögliche Nebenwirkungen der Kastration:

Es besteht die Möglichkeit, dass eine kastrierte Hündin im hohen Alter eher eine Blasenschwäche entwickeln wird als eine nicht kastrierte Hündin. Diese wäre jedoch mit einer regelmäßigen Tablettengabe gut zu behandeln. Der tägliche Energiebedarf einer kastrierten Hündin sinkt um etwa 30 %. Das heißt, dass eine Hündin nach der Kastration ein Drittel weniger Futter braucht als vorher. Darauf ist unbedingt zu achten, um Übergewicht zu vermeiden.

Kastration des Rüden

Ein Rüde wird mit 6-9 Monaten geschlechtsreif. Rüden, bei denen sich ein oder beide Hoden noch im Bauchraum oder im Leistenkanal befinden bezeichnet man als Kryptorchiden. Diese Rüden sollten auf jeden Fall kastriert werden, da die Wahrscheinlichkeit der tumorösen Entartung der nicht abgestiegenen Hoden sehr hoch ist.

Gründe für die Kastration:

  1. Verminderung der Aggressivität gegenüber anderen unkastrierten Rüden:
    Ein Rüde, der ein auffällig aggressives Verhalten gegenüber anderen unkastrierten Rüden zeigt, wird durch eine Kastration diesbezüglich gleichgültiger.
  2. Kein Interesse an läufigen Hündinnen:
    Viele Rüden reagieren sehr intensiv auf läufige Hündinnen. Das heißt, sie reagieren kaum noch auf Abruf, zerren an der Leine, sind sehr nervös, was zu vermindertem Appetit führen kann oder sie zeigen Erbrechen und/oder Durchfall, weil sie durch das ständige Auflecken der Spur auch „Unrat“ mit aufnehmen. Diese Verhaltensweisen verschwinden durch die Kastration.
  3. Verhinderung der Prostatahypertrophie:
    Bei älteren Rüden kann es zu einer meist gutartigen Vergrößerung der Prostata kommen. Klinische Anzeichen sind blutiger Urin und Probleme beim Kotabsatz.
  4. Verhinderung des Präputialkatarrhs:
    Als Präputialkatarrh bezeichnet man eine Entzündung des Präputiums. Am Penis ist dann ein eitriges Sekret sichtbar und der Penis wird häufiger beleckt.
  5. Verhinderung von Perianaltumoren:
    Tumoren rund um den After sind meist hormonell bedingt und durch eine Kastration zu verhindern.

Mögliche Nebenwirkungen der Kastration:

Der tägliche Energiebedarf eines kastrierten Rüden sinkt um etwa 30 %. Das heißt, dass ein Rüde nach der Kastration ein Drittel weniger Futter braucht als vorher. Darauf ist unbedingt zu achten, um Übergewicht zu vermeiden. Bei einigen Rassen kann es in einigen Fällen nach der Kastration zu Fellveränderungen kommen. Sie bekommen dann wieder so eine Art Welpenfell.

Kastration von Katzen

Katzen werden mit ca. 5-6 Monaten geschlechtsreif. Weibliche Katzen werden zwischen Februar und November alle 3 Wochen rollig. Eine Rolligkeit dauert etwa 5 Tage.

Es gibt in Deutschland eine unvorstellbare Anzahl an herrenlosen Katzen, die auf der Straße leben und um die sich Tierschutzvereine und Tierheime kümmern. Aber auch viele Katzen können nicht betreut werden und leben unter elenden Bedingungen und werden meist nur ein paar Jahre alt. Ein unkastriertes Pärchen kann in 10 Jahren rein rechnerisch bis zu 80 Millionen Nachkommen
produzieren. Es ist also aktiver Tierschutz seine Katze kastrieren zu lassen.

Gründe für die Kastration von Katern:

Unkastrierte Kater markieren ihr Revier mit sehr übelriechendem Urin (auch in der Wohnung), sie sind sehr häufig in Kämpfe verwickelt und sie sind oft tagelang unterwegs. Sie sind extrem häufig verletzt, haben eitrige Abszesse nach Beißereien und die Gefahr sich mit nicht heilbaren Krankheiten wie Leukose oder FIV (=Katzenaids) anzustecken ist deutlich höher.

Gründe für die Kastration von Katzen:

Katzen, die nicht gedeckt werden können dauerrollig werden. Das heißt, die Katze ist ununterbrochen rollig. Dies kann gesundheitliche Schäden hervorrufen. Es gibt keinen wissenschaftlich belegbaren Grund dafür, dass Katzen einmal Welpen gehabt haben sollen, bevor sie kastriert werden.

Mögliche Nebenwirkungen der Kastration:

Nach einer Kastration sinkt der tägliche Energiebedarf um etwa 30 %. Dass heißt, eine kastrierte Katze oder Kater benötigt ein Drittel weniger Futter. Darauf ist unbedingt zu achten, um Übergewicht zu vermeiden.

Impfungen

Grundimmunisierung und Wiederholungsimpfung

Die Auseinandersetzung des Organismus mit verschiedenen abgeschwächten oder abgetöteten Erregern anlässlich von Impfungen führt zur Bildung von Schutzstoffen, den Antikörpern. Diese werden mit der Muttermilch übertragen, so dass Welpen in der Regel in den ersten Lebenswochen geschützt sind. Danach müssen die Welpen durch Impfungen geschützt werden, wodurch sie selber Antikörper bilden. Dazu wird zwischen der achten und 16. Lebenswoche 2-3 Mal im Abstand von 3-4 Wochen geimpft.

Die Impfung nach einem Jahr schließt die Grundimmunisierung ab. Danach folgen die Wiederholungsimpfungen. Was, zu welchem Zeitpunkt und wie oft geimpft werden soll entscheiden wir zusammen mit Ihnen beim jährlichen Impfberatungsgespräch und Gesundheits-Check Ihres Tieres unter Berücksichtigung der bekannten Seuchenlage und den Empfehlungen der Impfkommision der Bundestierärztekammer.

Gegen diese Krankheiten sollte jedes Tier geimpft werden:

  • Hunde: Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut
  • Katzen: Katzenschnupfen und Katzenseuche
  • Kaninchen: Myxomatose und RHD
  • Frettchen: Staupe

Gegen diese Krankheiten wird individuell je nach Lebensbedingungen geimpft:

  • Hunde: Zwingerhusten, Borreliose
  • Katzen: Leukose, Tollwut
  • Kaninchen: Kaninchenschnupfen
  • Frettchen: Tollwut

Kaninchenimpfung

Im März ist es Zeit für die Frühjahrsimpfung Ihres Kaninchens gegen Myxomatose und RHD, da die Hauptüberträger nämlich Fliegen und Mücken jetzt wieder aktiv werden. Kaninchen, die nur in der Wohnung gehalten werden oder die nur im Sommer nach draußen kommen benötigen nur die Frühjahrsimpfung. Kaninchen, die das ganze Jahr über draußen sind, sollten im Herbst nochmals gegen Myxomatose geimpft werden.
Beide Erkrankungen kommen im Wildkaninchenbestand in und um Grevenbroich vor und können auf Hauskaninchen übertragen werden.

Myxomatose

Myxomatose ist eine Erkrankung, die durch ein Pockenvirus verursacht wird. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über Fliegen, Mücken und Flöhe. Aber auch eine Übertragung durch Futter und Einstreu ist möglich. Klinisch fallen vor allem Schwellungen an den Augenlidern und im Genitalbereich auf. Die Kaninchen zeigen Schwäche, Appetitverlust, manchmal auch Atemnot und Krämpfe. Die meisten Kaninchen sterben innerhalb von 2 Wochen.

RHD

RHD steht für rabbit hemorrhagic disease. Im Deutschen findet man auch den Ausdruck Chinaseuche. Die Erkrankung wird von einem Calicivirus verursacht. Die Übertragung erfolgt auch hier durch Fliegen und unbelebte Gegenstände wie Futter und Einstreu. Eine Infektion führt zu plötzlichen Todesfällen. Zwischen Ausbruch der Erkrankung mit Schwäche und Fieber und dem Tod des Kaninchens liegen nur 12 bis 36 Stunden. Die Kaninchen verbluten innerlich.
Seit Sommer 2015 ist eine neue Variante der RHD auch in Grevenbroich aufgetreten.

Operationen

Sie haben für Ihr Tier einen Termin für eine Operation bekommen. Wir haben Ihnen hier ein paar Informationen zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen Ihnen Ihre Sorgen, die Sie verständlicherweise haben, zu nehmen.

Wir sind stets bemüht, das Narkoserisiko so gering wie möglich zu halten.
Wir besitzen ein Inhalationsnarkosegerät, welches uns ermöglicht die Narkose bedarfsgerecht und schonend zu steuern. Dazu wird Ihr Hund oder Ihre Katze intubiert. Dies stellt auch die adäquate Versorgung mit Sauerstoff während der Narkose sicher.
Während der Operation werden Sauerstoffgehalt des Blutes und Pulsfrequenz Ihres Tieres ohne Unterbrechung überwacht.
Außer bei einem kurzen Routineeingriff wie der Kastration von Katzen oder der einfachen Zahnsteinentfernung ohne Zahnextraktion bei Katzen wird bei den Hunden und Katzen ein venöser Zugang gelegt. Dieser Zugang dient zum einen der Narkoseeinleitung und zum anderen der Zufuhr von Infusionsflüssigkeit. Dies ist notwendig, um den Blutdruck stabil zu halten.

Während der Operation wird die Körpertemperatur Ihres Tieres mit speziellen Wärmematten aufrechterhalten. Nach der Operation wacht Ihr Tiere in einer bequemen und weichen Wärmebox auf. In dieser Phase wird Ihr Tier ohne Unterbrechung überwacht.

Alle Tiere erhalten bei der Narkoseeinleitung ein Schmerzmittel. Je nach Operation bekommen Sie ein Schmerzmittel mit nach Hause. Es ist wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen zur Verabreichung des Medikamentes bezüglich Dauer und Menge halten. Auch wenn Ihr Tier für Sie nicht ersichtlich Schmerzen zeigt, löst jede Operation einen Schmerzreiz aus, den es zu verhindern gilt.

Hunde und Katzen

Vor der Operation

Sollten Sie von uns keine andere Anweisung erhalten haben, muss Ihr Hund oder Ihre Katze zur Operation nüchtern sein. Das heisst, dass es am Vortag der Operation bis 18 Uhr noch fressen darf. Danach stellen Sie bitte alles Futter außer Reichweite. Wasser können Sie stehen lassen. Auch am nächsten Morgen dürfen die Tiere noch trinken.
Einige Hunde bekommen ein Mittel zur Beruhigung mit. Dieses geben Sie bitte eine Stunde vor dem Operationstermin ein. Es schmeckt scheußlich! Bitte gehen Sie nach Verabreichen der Tropfen nicht mehr Gassi. Das Medikament wirkt nur richtig, wenn der Hund Ruhe hat.

Nach der Operation

Sie dürfen Ihren Hund oder Ihre Katze nach der Operation nach Hause holen, sobald sie vollständig wach sind und selbständig laufen können. Fressen dürfen sie erst wieder am nächsten Morgen. Die Narkose blockiert den Schluckreflex. Der muss erst wieder vollständig vorhanden sein, bevor gefressen werden darf. Sonst droht ein Verschlucken des Futters. Wasser dürfen Sie meist ab dem späten Nachmittag wieder anbieten.
Sollte Ihr Tier zu Hause einmal erbrechen, kann das noch durch die Narkose bedingt sein. Sollte es sich öfters erbrechen, melden Sie sich bitte umgehend in der Praxis.
Sollten Sie ein gelegentliches Zittern beobachten, ist dies auch auf die Narkose zurückzuführen. Halten Sie Ihr Tier dann z.B. mit einer Decke warm.

Hunde dürfen einmal kurz zum Urinabsetzen raus. Katzen haben Hausarrest.

Bei Hunden bleibt der venöse Zugang meist bis zum nächsten Tag liegen. Dieser wird bei der Wundkontrolle am Folgetag entfernt.

Individuelle Besonderheiten, die sich aus der Operation oder den individuellen Bedürfnissen Ihres Hundes oder Ihrer Katze ergeben werden mit Ihnen ausführlich besprochen.

Sollte es nötig sein Fäden zu ziehen, erfolgt dies in der Regel 10 Tage nach der Operation.

Kleine Heimtiere

Vor der Operation

Haben Sie ein kleines Heimtier, wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder Chinchilla zur Operation angemeldet, beachten Sie bitte, dass Ihr Tier auf gar keinen Fall nüchtern sein darf. Bitte Futter und Wasser stets zur freien Verfügung halten! Am besten geben Sie auch etwas von dem gewohnten Futter mit in die Transportbox.

Nach der Operation

Das Allerwichtigste ist, dass Ihr Tier nach der Operation anfängt zu fressen.
Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie unbedingt am Folgetag in die Praxis kommen.

Bei den meisten Operationen kann es vorkommen, dass Sie für ein paar Tage die Einstreu aus dem Käfig entfernen müssen, um Verklebungen von Sägespäne mit der Operationwunde zu vermeiden.

Individuelle Besonderheiten, die sich aus der Operation oder den individuellen Bedürfnissen Ihres kleinen Heimtieres ergeben werden mit Ihnen ausführlich besprochen.

Sollte es nötig sein Fäden zu ziehen, erfolgt dies in der Regel 10 Tage nach der Operation.

Weitergehende Informationen

Auslandsreisen

www.petsontour.de  Was Sie beachten müssen bei Reisen ins Ausland!

Haustierregister

TASSO e.V.: www.tasso.net
Deutscher Tierschutzbund e.V.: www.tierschutzbund.de

Patienteninformationen

u.a. zu folgenden Themen: Cushing, Diabetes, Addison, Lymphom, Chemotherapie
Tiermedizinische Fakultät der Universität Gießen